Update: Fotos vom diesjährigen Down by the River Festival hier.
Im vergangenen Jahr fanden sich einige rührige Leute aus der einschlägigen Berliner Szene zusammen, um ein kleines (Anti-)Folkfestival zu organisieren. Mitten in der Saison, ohne jedoch die großen Festivals als Maßstab zu sehen. Es sollte ein kleines, gemütliches Zusammentreffen sein, in der Bar 25 im Herzen Berlins, mit ihrer verwinkelten, an einen Abenteuerspielplatz erinnernden Architektur am Fluß. Diverse Musiker/innen aus dem reichen, internationalen Spektrum der Berliner Singer-Songwriter/innen-Community, aber auch aus anderen Ecken Deutschlands, Europas und den USA. Auf einer winzigen “großen” Bühne und einer kaum als solche zu bezeichnenden kleinen spielten Newcommer, Insider-Favouriten und Semi-Stars. Auch wenn die ersten vier Stunden bis 16 Uhr im Regen untergingen, entwickelte das Fest dank des guten Händchens für die Künstler/innenauswahl und der allgemeinen Professionalität einen bezaubernden Charme und hielt jede Menge musikalische Entdeckungen bereit (ein paar Fotoeindrücke).
Susie Asado – Hello Antenna
So lag es nahe, das ganze dieses Jahr zu wiederholen. Wieder haben die Veranstalter – das Team von FourTrack on Stage, der Neuköllner Off Bar Betreiber Heiner, Veranstalter, Musiker und Plakatdesigner Jan Junker (aka DJ Mohair Sam), Ran Huber (amSTARt) und Bar25-Booker Falko Teichmann – die Bands basisdemokratisch und vor allem stilvoll zusammengestellt. Schon die beiden ersten Acts verpflichten eigentlich zu pünktlichem Erscheinen: Auf der großen Bühne eröffnet der aus New York stammende Wahlberliner Brandon Miller alias Sarsaparilla mit ruhigen, emotionalen Folksongs, danach lädt die Engländerin Martha Rose mit countryeskeren Songs zum Tanzen. Danach geht es Schlag auf Schlag weiter, in allen Spielarten des Folk, mit Rock-, Punk-, Indie-, Chanson- und experimentellem Einschlag.
Je später der Abend, desto wahrscheinlicher ist es, dass man sogar mal mitsingt oder mitklatscht, wofür man sich sonst genieren würde, nur nicht hier. Wer ein bisschen entspannen will, kann sich an verschiedenen kleinen Futter- und Merchandise-Ständen vergnügen, DJs zuhören, dem Sonnenuntergang über der Spree zuschauen und sich ans Lagerfeuer setzen. Zum Schluss geben sich die Stars des Abends die Ehre, Marsha Qrella und Stanley Brinks. Erstere erspielte sich seit Mitte der 90er einen Namen, zunächst mit den Bands Mina und Contriva, dann unter eigenem Namen. Beim DBTR wird sie in Dreierbesetzung neue Songs vorstellen. Stanley Brinks ist André Herman Düne, der 10 Jahre lang mit seiner Band Herman Düne unterwegs war und jüngst ein erstes Album mit eindringlichen Folksongs unter neuem Namen vorlegte.
Coming Soon – Moonchild
Line-Up:
Große Bühne:
Sarsaparilla (US / Berlin)
Martha Rose (UK)
Susie Asado (Berlin)
Collapsing Opposites (Canada)
Freschard (Berlin)
Vladimirska (Krakow)
Chuckamuck (Berlin)
Men Diamler (UK)
Francois & The Atlas Mountains (Frankreich / UK)
Coming Soon (Frankreich)
Masha Qrella (Berlin)
Stanley Brinks (FR / US / Berlin)
In der Bar:
Golden Diskó Ship (Berlin)
Kleine Bühne:
Past + Future (Berlin)
The Missing Leech (Barcelona)
Boo Hoo (Frankfurt/Main)
Kid Ikarus (Berlin)
Donna Stolz (Berlin)
Oriol Stardust (Barcelona)
Little Man Lost (Erfurt)
Case Van Duzer (Berlin)
Teenagesongs Forever (Berlin)
Moreeats (Liechtenstein)
Reimar (Berlin)
Noel (Berlin)
Termin / Ort / Preis:
24. Juli 2010
ab 12 Uhr
Bar 25
Holzmarktstr.25, 10243 Berlin
Tickets 15 Euro
Vorverkauf ab sofort im KOKA36 (Oranienstr. 29)
Links:
Webseite
MySpace
Fotos vom Down By The River Festival 2009:
Dorfdisco.de
Update: Teil 1 der Fotos vom diesjährigen Down by the River Festival hier.

Gespannte Zuhörer/innen beim Down By The River Festival 2009 in der Bar 25 Berlin / Foto: Barbara Mürdter
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Hi Barbara,
ich möchte auch gerne mitmachen, wenn’s nächstes Jahr wieder ein Down By The River geben sollte.
Hör doch mal rein und sag’s weiter!
Viele Grüße und viel Vergnügen und Erfolg nächste Woche!
Chris
ps. Leider kann ich nächste Woche nicht zum Festival kommen, da ich verreist bin.