Popkontext präsentiert: Anika auf Tour im Mai

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Update: Fotos vom Konzert in Berlin

Über die wunderbare Anika Henderson wurde hier schon kurz berichtet. Die Anfang 20jährige aus Bristol, die auch längere Zeit in Berlin wohnte, brachte Ende letzten Jahres ein bemerkenswertes Debütalbum heraus, in dem sie neben eigenen Gedichten Fremdkompositionen von Bob Dylan bis Yoko Ono aufnahm. Bei der Musik wurde sie von niemand Geringerem als Geoff Barrow (Beak>, Portishead) unterstützt. Der hatte das Projekt auch in Gang gebracht.

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Foto: Barbara Mürdter

Henderson, die als Bookerin und politische Journalistin in Cardiff und Bristol gearbeitet hat und seit ihren Teenagertagen Gedichte schreibt, hatte sich lediglich als Sängerin für Barrows neues Projekt Beak> beworben, ohne genau zu wissen, wer er war. Nach der Begegnung und einer Probesession war Barrow klar, dass die Frau mehr Potential hat. Der Vergleich mit Nico, der ihr gleich aufgedrückt wurde, passt nur soweit, als dass auch Henderson eine attraktive, schlanke, großgewachsene Frau mit blonden Haaren, großer Ausstrahlung und einer ungewöhnlichen Stimme ist. Ansonsten ist sie nicht nur deutlich eigenständiger und selbstbewußter, sondern erscheint auf sympathische Art abgeklärt und ausgeglichen. Ihr Gesang und ihre Interpretation der Songs wirken im positiven Sinne wie aus der Zeit gefallen, sie klingen anders als alles bisher gehörte, ohne dass sie die Musik in irgend einer Weise neu erfunden hätte. Auf die Umsetzung auf der Bühne darf man mehr als gespannt sein.

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Tourdaten:
23.05. Köln Gebäude 9
24.05.Berlin Festsaal Kreuzberg
25.05. Hamburg Kampnagel
26.05. Frankfurt Sinkkasten
27.05. München Kranhalle

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Posted in: Kurze, Musik, News, Poppraxis

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