Der Berliner Musiker Sascha Ring alias Apparat wurde als Musiker und DJ mit dancefloortauglichem Techno bekannt, wandte sich aber immer mehr ambienter Musik zu. Die Entwicklung verfolgt er auf seinem neuen Album The Devil’s Walk weiter, das auf seinem neuen Label Mute erscheinen wird. Der Titel bezieht sich auf ein Gedicht des romantischen englischen Schriftstellers Percy Bysshe Shelley, in dem Ring Bezüge zur heutigen Zeit entdeckte.

Foto: Promo
Auf The Devil’s Walk legte er Wert auf reduzierte Strukturen und setzt auf akustische Instrumente statt Computereffekten. Als einen wichtigen Einfluss nennt er die Musik von Steve Reich. Das Album wurde zunächst in Mexiko aufgenommen, wo er unter anderem von Joshua Eustis (Telefon Tel Aviv) unterstützt wurde, und dann in Berlin fertiggestellt. Hier stand Ring zunächst vor dem unlösbar erscheinenden Problem, die eigenen Songs in Anzahl und Struktur soweit zu reduzieren, wie es ihm vorschwebte. Hilfe fand er bei Patrick Christensen (ehemals Warren Suicide), der ihm beim “Abspecken” und strukturieren half.
Zwei vielversprechende Tracks sind jetzt bereits online – das ganze Album soll am 29. September erscheinen. Live stellt er es schon vor – im September auf zwei Festivals, eine Tour folgt im Oktober.
Update:
Album anhören auf NPR (First Listen)
Tourdaten:
9. September Flughafen Tempelhof (Berlin Festival) Berlin
23. September Übel & Gefaehrlich (Reeperbahnfestival), Hamburg
31. Oktober Centraltheater, Leipzig
1. November Kaufleuten, Zürich
2. November Mousonturm, Frankfurt
8. November Flex, Wien
9. November Kammerspiele, München
10. November Waagenhallen, Stuttgart
11. November Karlstorbahnhof at Enjoy Jazz, Heidelberg
12. November Beatpol, Dresden
19.-21. Dezember HAU 2, Berlin
Apparat – Black Water by Mute UK
Apparat – Ash/Black Veil by Mute UK
Update: Neues Video zu Black Water, Regie: Ben Reed
Apparat – Black Water from Liberty Wilson on Vimeo.
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